Christuskirche Bensheim-Auerbach
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Nichtsesshaften-Weihnachtsfeier

CHRISTUSKIRCHE

EFG Bensheim-Auerbach
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Neujahrsfeier in der Christuskirche

„Suchet der Stadt Bestes“ Das ist eine über 2.500 Jahre alte Aufforderung des Propheten Jeremia an das Volk Gottes. “Suchet“ rät Gott, also, suchet die Menschen auf, kommt mit ihnen ins Gespräch, ladet sie ein.

Diesen Gedanken wollten wieder einige Geschwister der Christuskirche in Bensheim-Auerbach zur Tat werden lassen und luden die Bedürftigen unserer Stadt wohl zum 20. Mal in die Räume der Christuskirche ein, jetzt zu einer Neujahrsfeier, weil die traditionelle ‘Weihnachtsfeier für Obdachlose‘ wegen Krankheit nachgeholt werden soll. Winfried Schwarzkopf begrüßte die Geladenen zur Geburtstagsfeier von Jesus sehr herzlich und machte ihnen keine Vorwürfe, dass niemand ein Geburtstagsgeschenk mitgebracht hatte, im Gegenteil, sie dürfen sich heute von Gott beschenken lassen! Und was wäre schöner und segensreicher, wenn Jesus in ihre Herzen einziehen könnte.

Das neue Jahr 2016 steht in den christlichen Kirchen diesmal unter dem Motto der Dankbarkeit. Über dieses Thema sprach auch unser Pastor Klaus Koch in seiner Andacht. Und er nahm sich die Freiheit und befragte die Gäste, wofür sie im vergangenen Jahr dankbar sein konnten. Da kamen sehr unterschiedliche Antworten, weil jeder seine eigenen Schwerpunkte hierzu setzte: der eine konnte für das noch frische Wasser und die gute Luft danken, der andere dankte für den Frieden in Deutschland. Pastor Klaus Koch hinterfragte dann aber, wem der Dank schlussendlich gebührt. Haben wir persönlich alles immer im Griff? Ist es nicht Gott, unser Schöpfer und Vater im Himmel, der unsere Schritte lenkt? Am Beispiel des “verlorenen Sohnes“, in der Bibel beschrieben im 15. Kapitel des Lukasevangeliums, wird deutlich gemacht, wie lebensnotwendig es ist umzukehren, wenn es einem schlecht geht, und zum Vater zurückzukommen. So wartet auch unser himmlischer Vater auf jeden von uns, wenn wir zu ihm umkehren; er macht uns keine Vorhaltungen, im Gegenteil: er empfängt uns mit offenen Armen!

Die Gemeindemitglieder der Christuskirche spendeten auch in diesem Jahr wieder Kuchen, Plätzchen und Kaffee und einige setzten sich mit zu den Gästen, um ganz einfach zuzuhören, wenn sie ihr Herz leicht machen wollten.

Im Hintergrund bereiteten wieder fleißige Helfer, diesmal angeleitet von zwei bewährten männlichen Hobby-Köchen, in der Küche ein schmackhaftes Abendessen vor, von dem sich jeder so viel nehmen konnte, wie sein Appetit es zuließ.

Als sich die Feier dem Ende näherte, überraschte Ursula Schwarzkopf jeden der Gäste mit einer Tüte, auf der geschrieben stand:

Weniger Liebe kommt nicht in die Tüte“

Und tatsächlich befanden sich darin wieder von Ursula liebevoll ausgesuchte, nützliche Gaben. Mit ihnen, und einer frohen Botschaft im Herzen, wurden diese ca. 25 Männer und Frauen, sogar einigen Kindern, gegen 18.00 Uhr in die Nacht verabschiedet, aufgetankt mit Freude und Dank im Herzen. W. Sch.